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Bundensarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.

Aktuelle Mitteilungen

Presse 16.04.2019

Neuer Todesfall – niedrige Temperaturen sind weiterhin lebensgefährlich

Mindestens zwölf wohnungslose Menschen sind im Winter 2018/2019 erfroren

Berlin, 16.04.2019. Nach Kenntnis der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W), dem bundesweiten Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, sind im Win-ter 2018/2019 mindestens zwölf wohnungslose Menschen in Folge von Unterkühlung verstorben. Auch nach Frühlingsanfang sind die vielerorts niedrigen Nachttemperaturen eine Lebensgefahr für alle Menschen, die ohne Wohnung oder feste Unterkunft auf der Straße leben. Dies beweist der zuletzt dokumentierte Todesfall aus Rostock, wo ein 55-jähiger wohnungsloser Mann am Morgen des 09.04.2019 auf einem Parkplatz tot aufgefunden wurde. Bei Temperaturen von knapp über 0°C wird offiziell Kälteeinwirkung als Todesursache vermutet. Die BAG W fordert, Notübernach-tungen so lange wie nötig offen zu halten.

Presse 19.09.2018

Konkrete Forderungen der BAG Wohnungslosenhilfe für eine alternative Wohnungspolitik anlässlich des Wohngipfels im Bundeskanzleramt am 21.September 2018

Berlin, 19.09.2018.

Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) fordert von der Bundesregierung einen Wohngipfel der seinen Namen verdient, bei dem alle relevanten Akteure berücksichtigt werden. Ziel eines solchen Wohngipfel muss die Entwicklung eines Nationalen Aktionsplans zur Vermeidung der Wohnungslosigkeit und zur Versorgung von wohnungslosen und einkommensarmen Haushalten mit eigenem, mietrechtlich abgesichertem Wohnraum sein, so Sabine Bösing, stellvertretende Geschäftsführerin der BAG W.

Neues 17.04.2019

Verhinderung des Wohnungsverlustes ist die beste Hilfe

XII. Präventionstagung der BAG Wohnungslosenhilfe e.V., 27. Juni 2019 in Darmstadt

„Verhinderung des Wohnungsverlustes ist die beste Hilfe“ – so lautet der Titel der zwölften bundesweiten Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) zur Prävention von Wohnungsverlusten. Die BAG W ist der Dachverband der Hilfen im Wohnungsnotfall in Deutschland.  Die Tagung findet in Kooperation mit der Stadt Darmstadt und der Neuen Wohnraumhilfe Darmstadt gGmbH statt.

Neues 12.12.2018

Gewalt gegen Wohnungslose: Interview W. Rosenke im rbb-Kulturradio

07.12.2018: Werena Rosenke, Geschäftsführerin der BAG W, im Interview beim rbb-Kulturradio.

Thema: Gewalt gegen Wohnungslose

Hier kann der Beitrag heruntergeladen werden.

Neues 17.10.2018

Nationale Armutskonferenz veröffentlicht dritten Schattenbericht

Armut stört!

Am Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut (17. Oktober 2018) veröffentlicht die Nationale Armutskonferenz ihren dritten Schattenbericht zur Armut in Deutschland. Der Bericht gibt einen Überblick über den armutspolitischen Handlungsbedarf und lässt Betroffene zu Wort kommen.

„Armut in Deutschland hat eine menschenrechtliche Dimension. Sie zu bekämpfen ist keine Wohltätigkeit, sondern eine Verpflichtung“, betonte nak-Sprecherin Barbara Eschen: „Armutsbetroffene sind keine Bittsteller, sondern sie haben soziale Rechte“. Um Armut in Deutschland zu überwinden, benötige man daher eine aktive Politik der Armutsbekämpfung. Diese werde von der Bundesregierung jedoch weiterhin vernachlässigt. Eschen nahm hierbei Bezug auf den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte – kurz UN-Sozialpakt. Am Tag zuvor hatte der Sozialausschuss der Vereinten Nationen, der die Einhaltung dieser Rechte überwacht, seine Empfehlungen an die deutsche Bundesregierung veröffentlicht. Diese zeigten: „Es ist noch viel zu tun“.

Neues 07.08.2018

BAG W veröffentlicht Empfehlung zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung von Menschen in einer Wohnungsnotfallsituation

Die BAG W hat eine neue Empfehlung veröffentlicht:

„Gesundheit ist ein Menschenrecht“

Gesundheitliche Versorgung zählt zu den elementaren Bedingungen der Existenzsicherung. Menschen, die ganz ohne Unterkunft auf der Straße leben, die in Sammelunterkünften untergebracht sind, in prekären Mitwohnverhältnissen, in sonstigen Dauerprovisorien oder in bedrohten Mietverhältnissen leben, sind eine gesundheitlich hoch belastete Bevölkerungsgruppe, die nur einen unzureichenden, zuweilen überhaupt keinen Zugang zum medizinischen Regelsystem hat. Ohne niedrigschwellige medizinische Versorgungsangebote wären viele Klientinnen und Klienten der Hilfen im Wohnungsnotfall gänzlich von einer medizinischen Versorgung abgeschnitten.