Prävention: Vermeidung von Wohnungslosigkeit ist die beste Hilfe!

V. Präventionstagung der BAG Wohnungslosenhilfe e.V., 24. Mai 2011 in Nürnberg

Die soziale Verantwortung der Kommunen und die Rolle von Wohnungslosenhilfe und Wohnungswirtschaft bei der Sicherung und bei dem Erhalt von Wohnraum unter den Bedingungen des SGB II und XII – dies ist das zentrale Thema der Tagung.

Im Mittelpunkt der Referate des Vormittags stehen die Präventionsarbeit der Stadt Nürnberg, die Bestandsaufnahme der Kooperation von Kommune und Wohnungswirtschaft am Beispiel der Stadt Bielefeld sowie die Handlungsoptionen der freien Träger in der Prävention.

Die anschließende Gruppenarbeit vertieft an vier wichtigen Schlüsselthemen die Präventionsproblematik. Dabei sollen mit den Teilnehmenden Perspektiven sowohl für eine effektive Wohnungssicherung und den Wohnungserhalt unter den Bedingungen des SGB II/SGB XII als auch für eine organisierte Kooperation von kommunalen Fachstellen, freiverbandlicher Wohnungslosenhilfe und Wohnungswirtschaft entwickelt werden.

Wir wenden uns mit dieser Tagung an MitarbeiterInnen kommunaler Fachstellen oder ähnlicher kommunaler Organisationseinheiten, an MitarbeiterInnen der freiverbandlichen Wohnungslosenhilfe, der Wohnungswirtschaft und der ARGEn, an die ExpertInnen in Verbänden und Wissenschaft und an Verantwortliche der Bundesagentur und der Ministerien.


Dokumentation

Die Rolle der kommunalen Obdachlosenhilfe in Nürnberg – unter besonderer Berücksichtigung des Präventionsgedankens
Reinhard Hofmann, Sozialamt, Leiter der Abteilung für Wohnungsfragen und Obdachlosigkeit der Stadt Nürnberg
 
Die Rolle der Wohnungswirtschaft in der Prävention Erwartungen und Angebote der Wohnungswirtschaft an Kommunen und ARGEn
Norbert Müller, Geschäftsführer der Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH, Bielefeld
 
Eckpunkte der Kooperation zwischen kommunalen und freiverbandlichen Hilfen in Wohnungsnotfällen
Werena Rosenke, stellv. Geschäftsführerin der BAG Wohnungslosenhilfe e.V., Bielefeld
 

 
AG 1: Modelle und Möglichkeiten der Prävention in Landkreisen
Angela Pfister-Resch, Fachstelle zur Verhinderung vom Obdachlosigkeit (FOL) im Landkreis München, München
 
AG 2: Wohnungen erhalten – Zugang zu Wohnraum sichern in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft
Bernd Schreyer, Abteilungsleiter soziale Wohnraumförderung – Wohnungslosenhilfe, Sozialreferat, Amt für Wohnen und Migration der Landeshauptstadt München, München
 
AG 3: Rechtsnorm und Rechtspraxis in der Arbeit der Fachstellen
Dr. Manfred Hammel, Caritasverband für Stuttgart e. V., Stuttgart
 
AG 4: Aktuelle Entwicklungen bei der Sicherung der Wohnung bei U-25-Jährigen
 
Michael Gänge, Mitglied der Hessischen Fachkonferenz Wohnungslosenhilfe, Leiter der Ökumenischen Wohnungslosenhilfe – Franziskus-Haus, Hanau

Prof. Dr. Eckhard Riehle, Fachhochschule Erfurt, Erfurt